Diskussion 2011/12

Diskussion zum Aufruf, mit dem im Oktober 2011 dieses Blog gestartet wurde:

An dieser Stelle wollen wir mit Euch schonmal an den Themen für die nächste Landwoche arbeiten. Auf der letzten Landwoche sind folgende Fragen formuliert worden:

Ist eine schwule Identität in unserer heutigen Zeit und unseren politischen Zusammenhängen noch wichtig und sinnvoll oder deckt der queertheoretische Diskurs alles ab?

Wäre eine queere Homolandwoche nicht besser geeignet hegemoniale Männlichkeit in den Fokus zu nehmen und dem gender Dualismus so eins auszuwischen, als eine Landwoche linksradikaler Schwuler?

Beschreibt schwul die Beteiligten der Homolandwoche noch korrekt, definieren wir uns selbst als schwul oder eint und nur, dass wir als schwul wahrgenommen werden?

Schließt die Selbstdefinition als schwule Homolandwoche nicht Menschen aus, die Interesse an unseren Diskussionen haben und an deren Beteiligung wir interessiert wären?

Wie können wir aus einer schwulen und/oder queeren Perspektive linksradikale Politik in Theorie und Praxis weiterentwickeln?

Ein Kommentar zu Diskussion 2011/12

  1. stephi LUV sagt:

    ich glaube das schwule (…) identität sowas von wichtig ist, wenn man sich dem begriffs- und kategorienchaos der metropolen und zentren gern nähern möchte. die queertheoretischen „diskurse“ verwischen seit ende der neunziger alles, was einem lieb, mann und gestanden sein will. der verfahrene bareback-diskurs und die pornografisierung mögen sicherlich ihren (mannhaftgestandenen) anteil daran haben. aber abziehbild- und pixelparkkultur geben dem nachwuchs keine struktur, keinen halt, keine ermöglichung des sich selbst erkennens und sich selbst diskursivverhaltens.

    soll genung sein damit, sonst wird’s zu queer. haut rein mädels

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